Städtebaulicher Wettbewerb „Hinter der Hopfenburg“, Reutlingen

Das Plangebiet „Hinter der Hopfenburg“ zeichnet sich zum einen durch seine zentrale Lage, südwestliche Hanglage und bestehende Gehölzstrukturen aus, zum anderen ist es aber auch durch Altlasten und Immissionen aus mehreren Quellen vorbelastet. Daher wurde in einem Wettbewerb eine architektonisch-städtebauliche Lösung gesucht.

Das Plangebiet ist in seiner räumlichen Lage und seinen Verknüpfungen in die weitere Umgebung ein Wohnstandort besonderer Prägung. Für diese außergewöhnliche Situation gilt es, ein Identifikation stiftendes Element für das Wohnen im Quartier in Szene zu setzen: der Quartiersplatz bildet die räumliche und ideelle Mitte des neuen Quartiers. Die Wohnbauten rahmen hierzu eine offene Quartiersstruktur. Von allen Gebäuden ist der Bezug zum Platz gegeben.

Über den Quartiersplatz, an dem in den Erdgeschossbereichen gebietsergänzende Nutzungen angesiedelt sein können, führen alle Wege, die über das Plangebiet hinaus in die angrenzenden Bereiche anbinden und quartiersübergreifende Bezüge in die Bestandsgebiete herstellen.

Die Räume bildende und doch offene Quartiersstruktur wird über Gebäudewinkel erreicht. Die bauliche Staffelung erzeugt vielfältige Blick– und differenzierte, jedoch räumlich gefasste Wegebeziehungen. Auch die Höhenstaffelung erzeugt facettenreiche Gebietsansichten.

Ausloberin:

Stadt Reutlingen

Planungszeitraum:

2018

Fläche:

1 ha

Auszeichnungen:

  1. Preis