Flächennutzungsplan mit integriertem Landschaftsplan 2034, Senden

Anlass für die Stadt Senden den bestehenden FNP mit einem Planungszeitraum bis zum Jahr 2034 fortzuschreiben, ist das Ziel einer langfristigen und nachhaltigen Gemeindeentwicklung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels, der Wohnraumversorgung, der Sicherung als Wirtschaftsstandort und den Folgen klimatischer Veränderungen.

Spürbare Wandlungsprozesse in Stadt und Landschaft führen zu lokalen Herausforderungen für die Gestaltung zukünftiger Lebensräume auf der Gemarkung.

Die Stadt Senden liegt im Westen Bayerns unmittelbar an der Grenze zu Baden-Württemberg im Regierungsbezirk Mittelschwaben. Sie gehört zum Landkreis Neu-Ulm. Senden liegt verkehrsgünstig am Knotenpunkt der Autobahn 7 (A 7) und der Bundesstraße 28 (B 28) mit der Anschlussstelle Senden.

Im Flächennutzungsplan wurden Wohnbau-, Mischbau- und Gewerbebauflächen gemäß dem ermittelten Bedarf ausgewiesen. Die Auswahl und Festlegung auszuweisender Flächen erfolgte über eine Alternativenprüfung. Die Flächen des ermittelten Flächenpools wurden für die Ausweisung im Flächennutzungsplan nach festgelegten Kriterien beschrieben und bewertet.

Die Bewertung potenzieller Wohnbau-, Mischbau- und Gewerbebauflächen erfolgte nach städtebaulichen und landschaftsplanerischen Kriterien, insbesondere mit dem Ziel einer nachhaltigen Flächenplanung mit relevanten Themen zu Ökologie, Ökonomie und soziokulturellen Aspekten.

Auftraggeberin:

Stadt Senden (Bayern)

Planungszeitraum:

2015 - 2019

Fläche:

2522 ha